Barbenfischen an der Rems

Wenn ich an Fliegenfischen denke fallen mir zuerst Forelle und Äsche als Zielfische ein, war ja vor 20 Jahren auch nicht schwer diesen Schuppenträgern nachzustellen. Doch die Zeiten sind vorbei, als die Rems noch nach Waschmitttel roch, als meterlange Fadenalgen den Grund bedeckten voll mit Insekten und Brutfischen, als man von der Brücke tausende Rotaugen im Schwarm sah, als man am Neckar beim waten fast auf die Äschen getreten ist und der Abstand der Ringe beim steigen nicht größer als ein meter war. Nun man kann nicht alles haben, das Wasser unserer Gewässer ist sauberer geworden aber damit auch Nährstoffarmer..

 

Deshalb zieht es mich im Urlaub in die Berge um den Gedanken vom Anfang umzusetzen. Wenn ich nicht mindestens 3 -4 Stunden in der Woche die Fliege tanzen lasse werde ich unausgeglichen, also fischen in den Hausgewässern! Nur gut das Fliegenfischen mehr kann. Fische ohne Fettflosse sind genauso spannend zu befischen. Bei den Barben kann zu spannend noch "geduldig" hinzugefügt werden. Nach meiner Erfahrung haben sie im tieferen Wasser keine Scheu gegenüber der Flugschnur. Deshalb fische ich manchmal 1 -2 Stunden an einer Stelle wenn ich einen Schwarm entdeckt habe. Versucht es einfach mal. In den meisten Fließgewässer kommen die Bartelträger vor.

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Fettflosse